Informatikwettbewerb

Der 18. Informatikwettbewerb 2013 im Land Brandenburg fand am 16.03.2013 am Informatikinstitut der Universität Potsdam statt.
Max, aus der 8h, nahm als Vertreter unserer Schule an diesem Wettbewerb teil.
Für Max war es bereits die zweite Teilnahme. Max schilderte, dass die Teilnahme für ihn erneut eine große Herausforderung war und er viele interessante informatische Gespräche führen und sich weiterentwickeln konnte.


18. Informatikwettbewerb 2013 im Land Brandenburg

(ein Artikel des Informatikinstituts der Universität Potsdam)

Am Samstag, dem 16.03.2013, fand am Informatikinstitut der Universität Potsdam der 18. Brandenburger Informatikwettbewerb 2013 statt.

22 Schülerinnen und Schüler aus dem Land Brandenburg wurden nach Potsdam eingeladen, um einzeln und gemeinsam ihr informatisches Fachwissen unter Beweis zu stellen.


Der Wettbewerb wird alljährlich vom Lehrstuhl für Didaktik der Informatik und vom Brandenburgischen Landesverein zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch interessierter Schüler e.V. (kurz BLiS) organisiert.

Im ersten Teil des Wettbewerbs wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Einzelgespräch zu ihren allgemeinen Kenntnissen der Informatik sowie zu informatischen Problemstellungen und Denkweisen befragt, und sie lösten ein informatisches Quiz. Im zweiten Teil bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen von 3-4 Personen vier Aufgaben, in denen es darauf ankam, Informatikmethoden anzuwenden und effektiv im Team zusammenzuarbeiten. Anschließend wurden die Gruppenergebnisse im Plenum vorgestellt und diskutiert. Die Fachleute der aus Informatiklehrerinnen und -lehrern sowie Mitarbeitern des Informatikinstituts der Universität Potsdam bestehenden Jury beobachteten die Diskussionen und Lösungsstrategien der TeilnehmerInnen und bewerteten die Einzel- und Gruppenleistungen.

Bereits in den Einzelgesprächen beeindruckten einige Schülerinnen und Schüler durch umfangreiches Fachwissen in der Informatik, das oftmals nicht im Schulunterricht, sondern aufgrund persönlichen Interesses in der Freizeit erworben wurde. Zentrales Thema der Einzelgespräche war in diesem Jahr die Arbeitsweise von Navigationsgeräten.

Anwendungsbereites Wissen wurde auch in der anschließenden Gruppenarbeit verlangt. In diesem Jahr galt es, ein Auto mit einer gewissen Durchschnittsgeschwindigkeit zum Schrottplatz zu fahren, einen Kaffeeflecken geschickt zu überdecken, eine Einteilung in Projektgruppen zu untersuchen, und schließlich zu zeigen, wie man durch Abwiegen eine Falschmünze entdecken kann. In kleinen Gruppen entwickelten die TeilnehmerInnen Strategien, um die gestellten Aufgaben zu lösen. Die Jurymitglieder beobachteten sie dabei und stellten fest, wer besonders mit Ideen und Leistung die eigene Gruppe voranbrachte. Die gestellten Aufgaben wurden von den TeilnehmerInnen interessiert aufgenommen und mit viel Elan wurden Lösungsstrategien entwickelt.

Schließlich stellten die einzelnen Gruppenmitglieder in einem kurzen Vortrag jeweils einen Teilaspekt des Gruppenergebnisses dar und stellten sich den kritischen Fragen der anderen TeilnehmerInnen und der Jury.

Bei der abschließenden Siegerehrung wurden die besten Teilnehmer durch Herrn Prof. Dr. Schwill, dem Lehrstuhlinhaber Didaktik der Informatik, Herrn Toman, Vorsitzender des BLiS, sowie im Namen des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) von Herrn Pohl ausgezeichnet.

Es wurden zwei erste Preise, fünf zweite Preise und drei dritte Preise sowie zwei Anerkennungspreise vergeben. Einen ersten Preis verdienten Milan Gruner und Daniel Schmitz. Der Sonderpreis der Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg für besonders herausragende Leistungen ging an Robert Winkler, der als Schüler einer achten Klasse ähnlich gute Ergebnisse erzielte, wie die besten Teilnehmer aus elften und zwölften Klassen! Sowohl Matthias Döpmann als auch Daniel Schmitz errangen bereits beim Informatikwettbewerb 2012 Preise!

Das Preisgeld von 3000 EUR wurde von der Pinus-Stiftung, Potsdam, zur Verfügung gestellt. Wir danken der Pinus-Stiftung herzlich für die großzügige Unterstützung.