Schüleraustausch mit Frankreich

Schüleraustausch Frankreich/Deutschland!
Vom 8. April bis zum 13. April 2013 fand an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule erstmals ein Schüleraustausch mit französischen Schülern aus dem Elsass statt.

Die deutschen Schüler, die am Austausch teilgenommen haben, haben ihre Austauschpartner am Montagabend um 18:30 Uhr vom S-Bahn Mühlenbeck abgeholt. Dann sind alle nach Hause gefahren und die Franzosen haben die Familien des jeweiligen Partners kennengelernt.
Dann kam der Dienstag!
An diesem Tag haben wir uns um 7:40 Uhr in der Mensa zum Frühstück getroffen.
Nach dem Frühstück sind wir in den Musikraum gegangen. Dort haben wir als erstes eine Tandemübung gemacht, diese hat allen, jedoch besonders den Franzosen, viel Spaß gemacht. Als wir mit dieser Übung fertig waren, haben wir eine Hit-Parade mit 10 deutschen- und 10 französischen Liedern gehört. Um 12 Uhr sind wir mit dem Bus zur S-Bahn in Mühlenbeck gefahren. Von dort aus sind wir zum Alexanderplatz gefahren und haben uns die Weltzeituhr angesehen. Danach ging es weiter zur East-Side-Gallery, die hat sowohl den Franzosen als auch den Deutschen gefallen.

Hinterher hatten wir die Möglichkeit in kleinen Gruppen shoppen zu gehen. Um 18:30 Uhr sind wir wieder zurück gekommen. Alle waren sehr erschöpft.
Am Mittwoch waren die Franzosen alleine in Berlin und wir Deutschen mussten zur Schule.

Am Donnerstag mussten wir um 9 Uhr am S-Bahnhof in Mühlenbeck sein. Zuerst sind wir zum Checkpoint Charlie gegangen, um das Mauermuseum zu besuchen. Nicht alle fanden diese Besichtigung interessant. Als nächstes stand die Stadtralley auf dem Plan, welche am Hauptbahnhof begonnen hat und zum Potsdamer Platz führte. Das Wetter hat an diesem Tag leider nicht so richtig mitgespielt. Dadurch haben die meisten nicht bis zum Ende durchgehalten. In den Potsdamerplatz- Arkaden durften wir dann für 1 Stunde in Gruppen shoppen. So ging auch der Donnerstag zu Ende. Der letzte Tag war nun angebrochen.
Wir mussten am Freitag wieder um 7:40 Uhr in der Schule sein. Am Anfang des Tages haben wir die Hit-Parade vom Dienstag ausgewertet. Der 1. Platz der französischen Lieder war: ,, Problemes d'adultes" von der Hip-Hop-Band Sexion d'Assaut. Bei den deutschen Liedern hat ,, Bilder im Kopf" von Sido gewonnen. Als nächstes haben wir uns in Gruppen eingeteilt und etwas für das Programm, das wir am Abend den Eltern vorstellen wollten, ausgearbeitet. Für das Programm haben die deutschen und französischen Schüler zusammen ein Lied komponiert und dazu einen deutsch-französischen Text gedichtet. Außerdem haben wir Plakate und Comics über unsere Erlebnisse erstellt. Am Abend gab es nach dem Programm ein Buffet. Alle sind früh nach Hause, weil wir am nächsten Tag wieder früh aufstehen mussten.
Samstagmorgen haben wir uns um 8:15 Uhr am S-Bahnhof Mühlenbeck getroffen. Alle haben sich verabschiedet und einige Tränen sind auch geflossen.
Es war eine sehr aufregende und anstrengende Woche, aber sie hat Spaß gemacht! Wir freuen uns schon auf den Besuch in Frankreich im Juni.
Von Sarah, Katrin, Samira, Natalie (Klasse 8a)



Wir in Frankreich

Wir fuhren am 9.Juni 2013 rüber zu unseren französischen Freunden. Schon um 8.30 Uhr mussten wir am Hauptbahnhof Berlin sein, um unseren ICE zu bekommen. Eine Schülerin hatte den größten und schwersten Koffer dabei, sie kam damit kaum klar, was aber auch sehr lustig war. Doch man brauchte keine Angst zu haben, schnell erwies sich, dass jeder ihr gegenüber hilfsbereit war, ein echter Gruppenzusammenhalt! Jetzt war es Zeit, sich von seiner Familie zu trennen, aber nur für eine Woche! Die Bahnfahrt war lustig, jeder bildete Gruppen oder Pärchen und suchte sich einen Platz. Rund sieben Stunden saßen wir in der Bahn und hatten Spaß. Da es ja auch zu diesem Zeitpunkt Hochwassergebiete gab, sahen wir auch ein paar davon beim Vorbeifahren. Jeder zog sein Handy raus oder seine Kamera und schoss schnell ein Foto. Als wir endlich in Müllheim ankamen, standen da schon unsere Gastfamilien und haben gespannt auf uns gewartet. Die meisten Franzosen kamen glücklich angerannt und haben uns umarmt vor Freude. Nach und nach trauten sich auch die Eltern, auf uns zuzugehen. Es lief wie in Deutschland ab, die Lehrer unterhielten sich wieder sehr gut und hatten auch viel zum Lachen, die Eltern stellten sich vor und die Väter nahmen schnell das Gepäck an sich. Die Franzosen haben in verschieden Dörfern gewohnt, die waren jedoch nicht so weit von den anderen Dörfer entfernt. Man brauchte sich keine Sorgen zu machen, die anderen Deutschen nicht mehr zu sehen. Wir bekamen jeden Tag von unserer Gastfamilie ein Lunchpaket. Unser Treffpunkt war jeden Morgen an der Schule der Franzosen, die sich in Ottmarsheim befand. Nun fingen wir langsam an, die Unterschiede zur französischen Schulen kennenzulernen. Wir fuhren mit den Franzosen in einem Reisebus nach Strasbourg und machten dort eine Stadtrally und eine Bootsfahrt. Es war wirklich eine sehr schöne Stadt. Wir sahen das Strasbourger Münster, typische Häuser und Brücken und viel mehr an. Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder an der Schule, danach fuhren wir nach Mulhouse und besuchten ein Technikmuseum. Wir erhielten sogar eine Führung auf Deutsch, jedoch verstand man kaum ein Wort und musste aufmerksam zuhören. Am Mittwoch erkundeten wir selber ohne unsere französischen Partner das kleine Dorf Ottmarsheim. Wir bekamen eine Führung durch eine alte Kirche, der ältesten im Elsass! Danach bekamen wir Arbeitsaufträge auf Französisch zur Erkundung von Ottmarsheim. Nun mussten wir auch unsere Französischkenntnisse beweisen. Am Nachmittag konnten wir mit der Gastfamilie etwas unternehmen. Den Donnerstag verbrachten wir in der Schule (Collège Théodore Monod) und wurden in verschiedenen Gruppen in verschiedene Klassen eingeteilt. So konnten wir den Unterricht in Frankreich kennenlernen und sehen, was hier anders läuft! Am Abend gab es noch eine Abschlussfeier, viel leckeres französisches Essen und auch leckeres Trinken. Es wurden an Schüler Preise verliehen, zum Beispiel für die beste Gruppe bei der Stadtrally in Strasbourg. Nach ein paar Stunden ging jeder nach Hause und nun war es Zeit Koffer zu packen. Am nächsten Morgen fuhren wir leider wieder nach Deutschland! Am Morgen verabschiedete sich nun jeder richtig von seiner Familie und wir Deutschen haben uns für die tolle Zeit in Frankreich bedankt.


Fazit

Man kann nur sagen, es war ein gelungener Austausch hier in Deustchland für die Franzosen und für uns in Frankreich. Man hat Freundschaften geschlossen, viel gelacht und beim Abschied geweint...

Auf jeden Fall lohnt es sich, dorthin zu fahren, da man sich so leichter französische Wörter merken kann und auch neue Vokabeln lernt. Man versteht sogar auch schon ein paar Gespräche. Die Familien waren gastfreundlich, die meisten Eltern konnten auch Deutsch und jeder erlebte verschiedene lustige Sachen mit seiner Familie. Manche Schüler haben sich sogar vorgenommen, in Kontakt zu bleiben. Und das ist doch die Hauptsache. :)

 

Danke!

Und nochmals danke an die Lehrer, die das alles ausgehalten haben:

Danke Frau Pause, danke Herr Zeisig, danke an Herr Haring, der die Musikgruppe leitete und somit ein sehr schönes Lied entstand.

Und auch ein großes Danke an die französischen Lehrerinnen:

Danke Frau Florian und danke Frau Hebding.

 

Hoffen wir mal, dass es nächstes Jahr genauso schön für die anderen Schüler wird, wie für uns und auch das die französische Schule unsere Partnerschule bleibt!


Unterschiede der Schulen :

In Frankreich gibt es sogenannte Wächter, die die Schule durch ein großes Tor abschließen, die dafür sorgen das wenigstens die meisten Schüler pünktlich zum Unterricht kommen, die die Toiletten abschließen und jede zweite Stunde öffnen. Es gibt nur eine Schultoilette für die Mädchen und die Jungen, die sich draußen und nicht im Schulgebäude befindet. Die Toiletten besitzen keine Kloschüsseln, warum wissen wir nicht. Die Schließfächer befinden sich auch draußen und werden auch von den Wächtern durch ein großes Tor abgesperrt, nur sie können das Tor öffnen. Die Klassen müssen sich am Morgen oder nach den Pausen auf dem Schulhof anstellen, denn sie werden von den Lehrern abgeholt. Warum sie das so kompliziert machen, wissen wir auch nicht. In der Schule in Frankreich gibt es ganz andere Konsequenzen für die Schüler, die sich nicht benehmen. Während wir nur mündlich bei Kleinigkeiten verwarnt werden, werden die Schüler dort drüben schon für eine Beleidigung oder Verlassen des Schulgebäudes zu zwei Stunden Nachsitzen verurteilt. Mädchen dürfen keine kurze Kleidung tragen. Daher sind die Franzosen viel disziplinierter und erzogener als wir. Und der Klassenzusammenhalt ist auch sehr viel besser als hier in Deutschland.

 

Unterschiede der Landschaften:

Frankreich ist schöner, bei uns gibt es nur flaches Land und mehr Stadt.

In Frankreich in den Dörfern gehen die Menschen miteinander respektvoll, höflich und sehr freundlich um. Bei uns zwar auch, aber nicht soviel wie dort drüben.


Bericht von: Öznur