Professorenmeinung

Prof. Dr. Dieter Rössner

Institut für Kriminalwissenschaften

der Philipps-Universität Marburg
anlässlicher der Regionalkonferenz Antibullying - Miteineinander am 6.11.2015, auf der unsere Schule als Praxisbeispiel vertreten war.

"Sehr beeindruckt haben mich die Aktivitäten und Bemühungen an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, die wirklich als Vorbild gelten können. Meine Frau, die Lehrerin an einer vergleichbaren Tübinger Gesamtschule war, und ich haben das alles voller Interesse wahrgenommen und insbesondere ein sehr positives Bild gegenüber vielen anderen Schulen entdeckt."

Gemeint sind unsere Konzepte zu Antibullying (inclusive DYRIAS) und zum Sozialen Lernen

Teilnahme am Anti-Bullying-Programm ab Januar 2011

 

 

Ziel:   Verbesserte Schulkultur, einheitliche Regeln aller Beteiligten der Schule für mehr Miteinander und Courage („weggeschaut ist mitgemacht“)

 


Bisherige Aktivitäten:

Workshop für alle Lehrkräfte zum Thema Antibullying

Projekt Anti-Bullying („weggeschaut ist mitgemacht“),

Erarbeitung von Klassenregeln und Bildung von Klassenräten in allen Klassen

Individuelle Begleitung einzelner Klassen durch einen Präventionsberater der Polizei

Lehrerfortbildung - Seminar Rechtssicherheit für Lehrkräfte

Offene thematisch Elternversammlungen (Beginn 19.Januar 2012, Auswertung der Befragung)

Neue Hausordnung gemeinsam erarbeitet

Leitbild entwickelt und Schulprogramm neu erarbeitet

 

Soziales Lernkonzept „im Ganzen Tag“ 

Weitere Unterstützungselemente:

Kooperative Lernformen (Gruppenformen, Schüler unterrichten Schüler)

Veranstaltungen (Schuljahreshöhepunkte)

Schülerbeteiligung in Gremien, Schüleraktivgruppe SoR-SmC und im Ganztag

Fortbildungen für Lehrkräfte (Kommunikation in schwierigen Unterrichtssituationen, Deeskalationstechniken und Antiaggressionsstrategien)

Methodenkoffer

Konfliktcoaches  (2 Lehrkräfte, schrittweise Ausbildung aller Lehrkräfte)

Streitschlichter

Aufsichtsschüler

 

Schulsozialarbeit

 
 


Wirkungen

Verbesserte Schulkultur: messbar an der Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern von unter 40% 2011 auf über 85 % 2015

Von der Zuweisungsschule zur übernachgefragten Schule seit 2014

Weniger Konflikte quantitativ und qualitativ

Mehr Beteiligung seitens Schülerinnen und Schüler sowie Eltern